| Der Verein | Vorstand | Mitgliedschaft | Statuten | Vereinsgeschichte | Medien | DVD | Home |
Der Verein fördert das frühkindliche Singen indem er:
1.1 Leiterinnen aus- und weiterbildet
1.2 Den Austausch unter den Vereinsmitglieder pflegt und fördert
1.3 Die Öffentlichkeit über die grosse Bedeutung der Musik für das Kleinkind und seine weitere Entwicklung aufklärt
1.4 Bei Angeboten für das frühkindliche Singen organisatorische Starthilfe leistet
1.5 Der Verein arbeitet mit Organisationen zusammen, welche die musikalische Förderung der Jugend zum Ziel haben.
Mütter und Väter singen mit ihren Kindern
Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen. Es ist grundlegend für seine ganze Entwicklung; Singen begeistert alle Kinder vom Säuglings- bis zum Kindergartenalter.
Noch bevor die kleinen Kinder in Worten sprechen lernen, entwickeln sie die Fähigkeit, sich mit Hilfe von Lauten und Lallgesängen mit den Erwachsenen zu unterhalten, und am Stimmklang erkennen sie den Sinn dessen, was wir zu ihnen sprechen. Diese erste, gesungene Sprache, unsere ‚Muttersprache’ verbindet über alle Unterschiede weg und liefert das klangliche Material für alle Sprachen und für den zwischenmenschlichen Umgang, denn es heisst nicht umsonst „C’est le ton qui fait la musique".
Entwicklung der Persönlichkeit
Weil beim Singen, Tanzen und Musizieren die sprachlichen, intellektuellen, kreativen, sozialen und körperlichen Fähigkeiten der Kinder deutlich entwickelt werden, ist es von grosser Bedeutung, dass die Betreuer mit den Kindern singen.
Aufmunterung und Trost
Singen, Musizieren und Tanzen helfen – auch bei Erwachsenen – den Lebensalltag zu bewältigen. Doch immer weniger Mütter singen ihre Kinder noch selber, mit der eigenen Stimme in den Schlaf, trösten und muntern sie singend auf. Das alltägliche Singen oder auch nur Summen, wie es noch vor vierzig Jahren allgemein verbreitet war: es ist in unserer industrialisierten Gesellschaft schon weitgehend verloren gegangen.
Wenn es gelänge, diese Singkultur wieder zum Leben zu erwecken und ihren Niedergang aufzuhalten, könnten die Menschen belastende Emotionen wie Trauer und Angst, aber auch den Stress besser bewältigen. Neuere Forschungen haben das eindeutig nachgewiesen. Es wäre schön, wenn schon die ungeborenen Kinder ihre Mutter singen hören könnten. Singen sollte deshalb auch in die Schwangerschaftsbetreuung einbezogen werden.
Im Eltern-Kind-Singen
lernen die Kinder und ihre Mütter alte und neue Lieder, Fingerversli, Sprüchli, Bewegungsspiele und einfache Tänzchen. So öffnen die Leiterinnen den natürlichen Zugang zum Singen und zur Musik. Mit kleinen Ritualen wird jedes einzelne Kind begrüsst und einbezogen, es lernt auch, in kleinen Schritten, sich ein wenig von der Mutter zu entfernen und wieder in ihre Arme zurückzufinden.
Eltern-Kind-Singgruppen lassen sich innerhalb eines Quartiers, eines Dorfes oder eines Hochhauses leicht organisieren. In vielen Fällen geht die Initiative von betroffenen Müttern aus, aber Elternvereinigungen, örtliche Chöre, kirchliche und politische Behörden lassen sich begeistern und um Unterstützung angehen: zum Beispiel können sie Instrumente und einen geeigneten Raum zur Verfügung stellen, Flugblätter drucken und verteilen lassen, organisatorische Hilfe oder einen Beitrag an das Honorar oder an die Weiterbildung der Leiterinnen leisten.
Aus- und Weiterbildung
Voraussetzung für erfolgreiches Eltern-Kind-Singen ist die fachliche und pädagogische Kompetenz der Leiterin. Interessierte können sich das erforderliche Rüstzeug in den Ausbildungs- und Weiterbildungskursen des Vereins Eltern-Kind-Singen holen. Es werden Listen von qualifizierten Leiterinnen und von bestehenden ElKi-Sing-Gruppen aufgebaut, die unser Sekretariat gerne zur Verfügung stellt.
Der Verein Eltern-Kind-Singen
steht erst am Anfang seiner Tätigkeit. Um die gestellten Aufgaben mit Erfolg erfüllen zu können, braucht er Gönnerinnen und Gönner, die seine Anliegen ideell und mit finanziellen Beiträgen tragen helfen.